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Maik und seine Geschwister.
Maik und seine Geschwister.

 

Der kleine Maik

 

Alle Einträge und Geschichten gehören der Straußenfarm - Schlüterhof und sind urheberrechtlich geschützt. Sollten Sie Interesse an mehr haben, kontaktieren Sie uns bitte. Maik macht derzeit eine kleine Pause, kommt aber bestimmt bald wieder und erzählt mehr aus seinem Leben.

 

 

Kategorien: Alle Der kleine Maik

23. Februar 2012, 21:45

Der Winter ist endlich vorbei

Es wird wärmer, es wird schöner, endlich scheint die Sonne .​.​.​.​.​ich bin bald wieder da.​.​.​.​Euer Maik.

Erhard Schlüter

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23. Februar 2012, 21:44

Die Menschen kommen

Nichts dergleichen wird geschehen und Maik versteht die Welt nicht mehr. Immer hat er sich auf die Menschen gefreut, sie sind gekommen und haben ihn bewundert, was aber ist jetzt los?

Es wird weiß auf den so schönen grünen Wiesen, die Pfützen werden zu ganz gemeinen Rutschbahnen, mit denen er erst einmal klarkommen muß. Es tut echt weh darauf hin zu fallen. „Sein Zweibeiner“, der Mensch, den er nun schon so lange kennt hilft ihm und seinen Spielgefährten, indem er etwas häßlich graubraunes auf die sich im Sonnenlicht spiegelnden Flächen wirft. Unser kleiner Maik kann nun auf diesen Flächen laufen und sogar tanzen ohne sich dabei weh zu tun. Maik wird nie erfahren was das ist. Es ist auch nicht wichtig für ihn. Holzasche oder anlehmiger Sand, das ist die „Zauberformel“, die unseren Maik und seine Spielkameraden davor bewahrt zu Schaden zu kommen. Obwohl es sehr kalt ist wächst Maik dank des guten Futters, das er und seine Freunde bekommen, zu beachtlicher Größe heran.

Die ersten Menschen, die lange nach Weihnachten kommen, erkennen ihn nicht mehr. „SeinZweibeiner“ weiß sehr wohl wer Maik ist. Fragen Sie ihn einmal danach! Der ehemals kleine Maik läßt sich nicht so ohne weiteres streicheln, weiß jedoch sehr genau wie er „seinem Zweibeiner“ zuwinken muß um erkannt zu werden. Fragen sie mal den Herr`n Schlüter bei einer Führung über die Farm nach Maik.

Erhard Schlüter

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05. Dezember 2011, 15:22

Maik bekommt ein neues zu Hause

Beim Hasche spielen weg gehascht. Doch hier war das wohl ein klein wenig anders. Maik fand sich in einer großen Kiste wieder. Ganz weich und kuschelig eingerichtet, ganz so, wie er es von seinem bisherigen zu Hause kannte.​Dann fuhr Maik zum ersten Mal in seinem Leben in einem Auto. Das war gar nicht spannend, im Gegenteil. Es holperte, der Boden unter ihm schwankte under konnte sich kaum auf den Beinen halten. Wenn überhaupt etwas gut daran war,​dann das, dass er sich beim Umfallen nicht weh tun konnte. Dann wurde es auf ein Mal ganz still. Eine Tür öffnete sich und die Zweibeiner waren wieder da. DieHände, die er nun schon kannte, nahmen ihn ganz vorsichtig aus seiner Kiste heraus und dann wurde er in die Hände eines anderen Menschen gegeben. Maik lernte eine vollkommen neue Welt kennen. Er wurde ganz zärtlich in einen Raumgesetzt, in dem schon andere Straußenkinder ein zu Hause gefunden hatten. An der Decke leuchteten helle Lampen, beinahe so schön wie die Sonne bei Mama undPapa auf der Wiese wenn schönes Wetter war. Zum Tanzen, wie er es jetzt Zuhause getan hätte, war ihm jedoch gar nicht zumute. Viel Zeit zum Grübeln hatte der kleine Kerl jedoch nicht. Mama und Papa waren nicht vergessen. Jetzt aber ginges um: wo bin ich, wer seid ihr denn, wo gibt es hier was zu futtern, wo finde ich was zum Trinken und wo um alles in der Welt darf ich endlich ausruhen undschlafen. Maik hatte bei seinen Eltern gut aufgepasst worauf es ankommt in einem Straußen Leben. Auch wenn er noch sehr jung war, was er bei ihnen gelernt hatte konnte er jetzt gut für sich nutzen. Ganz schnell hatte unser kleiner Maik neue Kumpels gefunden. Die hatten genau die selben Probleme wie er. Gemeinsam gingen sie daran ihre neue kleine Welt zu erkunden und gemeinsam waren sie am Ende des aufregenden Tages so müde, dass nur noch schlafen angesagt war.

Erhard Schlüter

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05. Dezember 2011, 15:21

Maik wird seine Eltern verlassen

Der Tag beginnt sehr schön. Die Sonne scheint auf den Kleinen und Mama und Papa sind ganz nah bei ihm schon mit dem Frühstück beschäftigt. Erblinzelt noch ein wenig verschlafen mit den Augen, erblickt seine Eltern und fängt vor Freude an zu Tanzen. Dann gesellt er sich zu ihnen. Doch etwas ist anders als an all den anderen Tagen, irgendwie verspürt er eine nicht zu ergründende Unruhe in seinem Herzen. Zwei Zweibeiner, die so ganz anders aussehen wie er und seine Eltern, beobachten sie schon eine geraume Zeit. Einer von ihnen zeigt auf den kleinen Maik. Ganz schnell und mit großen Schritten, viel zu schnell als das Maik hätte weglaufen können, kommt er näher. Der Zweibeiner beugt sich zu ihm nieder und zwei große Hände greifen nach seinem so leicht zuverletzenden kleinen Körper. Maik hat furchtbare Angst. Er schaut verzweifelt nach Mama und Papa und versteht nicht was hier mit ihm geschieht. Maik spürt jedoch,​dass der Zweibeiner der ihn in seinen großen Händen hält ganz zärtlich zu ihmist. Der spricht sogar zu ihm und irgendwie wirken die Laute die Maik nun hört beruhigend. Was dennoch bleibt ist die Angst vor dem Unbekannten, vordem, was ihn jetzt erwartet. Der Zweibeiner läuft sehr schnell. Er hat sichergroßen Respekt vor Maik`s Mama und Papa. Die werden nun richtig böse und möchten ihrem kleinen Maik zu Hilfe eilen. Der zweite Zweibeiner jedoch sorgt für Verwirrung bei Maik`s Eltern und so können ihn die Menschen mit sich nehmen.

Erhard Schlüter

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27. Oktober 2011, 22:12

Elternfreuden

Maik`s Mama und Papa sind die glücklichsten Eltern der Welt. Nicht vergessen und doch um des Lebens Willen verdrängt den Kummer um die Geschwister die nicht sein sollten. Sie sehen ihren kleinen Maik und wissen was es nun zu tun gilt. Ihr kleiner Strauß wird lernen was er benötigt um zum größten des Fliegens nicht mächtigen Laufvogel dieser Erde zu werden. Maiks Mama schubst mit ihrem Schnabel ganz zärtlich das kleine Träumerle. Doch ihr Maik versteht noch nicht. Da hilft Papa Strauß etwas nach und auf geht’s. Obwohl von nun an beide Elternteile richtig voll zu tun haben bereitet es viel Freude zu erleben wie schnell ihr Maik dazu lernt. Alles will erst einmal erlernt sein. Rennen, Fallen und immer wieder aufstehen und Hindernisse erkennen, die einfach nicht aus dem Weg gehen wollen wenn er angewackelt kommt. Ganz wichtig ist die Tanzstunde. Sich um sich selbst drehen, einmal ... zweimal ... dreimal und schon fällt Maik um. Doch er wird lernen stehen zu bleiben. Beim Tanzen fühlt er sich stark. Die anderen sehen ihn dann als viel größer an und noch ein Weilchen hin wird er merken, daß er keineswegs nur nach Vorne treten kann. Bei den schnellen Drehungen während des Tanzens ist er durchaus in der Lage sich in alle Richtungen zu verteidigen.

Am liebsten tanzen er und seine Eltern jedoch aus Freude am Leben, aus Freude daran, wenn es Frühmorgens los geht und die Sonne endlich ausgeschlafen hat. Es kommt der Tag heran, an dem Ihr kleiner Maik Nahrung aufnehmen muß. Mama und Papa Strauß üben jeden Tag etwas mehr mit ihm was geht und was nicht gefressen werden darf. Genau genommen braucht er ihnen ja nur zu zuschauen, was sie so treiben und es ihnen gleich zu tun. Das gelingt nicht immer. So manches Mal siegt bei ihm die Neugierde und dann kommt es schon mal vor, dass Mama oder Papa ihn mit ihren Schnäbeln von dem weg schubsen, was nicht sein darf. Etwas sehr schönes geschieht. Maik ist kein Träumerle mehr. Er schaut nicht nur zu sondern er lernt ganz schnell ganz viel von dem was zum Überleben so notwendig für ihn ist. Noch ahnt er nicht wie wichtig genau dieses Wissen für ihn werden wird.

Erhard Schlüter

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27. Oktober 2011, 22:11

Maik's erster Tag

Das ist der Wahnsinn. Ich der klitzekleine Zwerg, Mama und Papa riesengroß......und beider Gesichter sagen mir:“ Wir haben Dich lieb“. Doch hier ist noch etwas anderes, was mich so tief beeindruckt. Da sind vier ganz große vor Freude strahlende Augen die nicht von oben auf mich herab schauen sondern ohne Worte zu mir sagen: „ Willkommen in unserer kleinen Familie, willkommen im Leben Maik.

Mama schubst mich ganz zärtlich mit ihrem großen Schnabel. Ich weiß nicht recht was das soll, böse gemeint scheint es nicht zu sein. Dann auch noch ein Schubs von Papa und ich beginne zu verstehen. Mein Straußenleben beginnt jetzt. Die ersten Tage muß ich Laufen lernen, Hindernisse erkennen und vor allem immer wider aufstehen wenn ich hingefallen bin. Erst später wird mir Mama sagen wie wichtig dieses Aufstehen für mein Leben ist. Dann werde ich wissen das jeder mal fallen kann aber nur der verloren hat, der nicht mehr aufsteht. Essen brauche ich in den ersten drei Tagen noch nichts. Ich verspüre keinen Hunger weil ich, wie ich später erfahren werde mit etwas ausgestattet bin, dass mich ganz doll satt macht. Dieses Ding nennen die Menschen warum auch immer Dottersack. Verstehen muß ich Knirps das noch nicht. Für mich ist viel wichtiger, dass ich rundum satt und glücklich bin, weil ich mich so beschützt und geborgen fühle bei Mama und Papa.

Erhard Schlüter

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21. Oktober 2011, 14:46

Elternfreuden / Elternsorgen

Vor 42 Tagen haben Maik`s Eltern begonnen sich mit dem Brüten zu beschäftigen. Beide möchten eine Familie gründen. Das sie es nicht geschenkt bekommen würden, gut dass sie das nicht wußten. Maik`s Papa übernahm diese Aufgabe in all den Nächten. Maik`s Mama tat dies am heller lichten Tag. Mehrere Geschwister sollte Maik eigentlich bekommen, doch das Leben kann grausam sein. Das Maik ein Einzelkind werden würde wußten seine Eltern damals noch nicht. Der Tag, an dem Maik auf die Welt kommen sollte rückte immer näher.

Beide Elternteile beobachteten die auszubrütenden Eier sehr gewissenhaft.
Nach einigen mißglückten Versuchen war endlich Maiks Ei dran. Maiks Papa war sich sicher etwas in genau diesem Ei gehört zu haben. Maiks Mama konnte und wollte nicht anders. Sie ist doch nicht nur Maiks Mama sondern auch die Lieblingshenne von Maik`s Papa. Tu es endlich, gab sie Ihrem Hahn zu verstehen. Maik`s Papa klopfte daraufhin nicht nur am Ei an, nein, er öffnete genau die Stelle, von der aus ihn sein kleiner Sohn wenn auch nicht all zu deutlich, so aber doch sehen konnte. Maik`s Mama stand berglücklich neben ihrem Lieblingshahn und so kam es, dass Maik Mama und Papa zur gleichen Zeit kennen lernte.

Erhard Schlüter

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21. Oktober 2011, 14:44

Am Anfang war die Finsternis

Es ist Dunkel um mich herum und doch fühle ich, ich bin da.......ich lebe. Zwei starke Beine habe ich und zwei kleine Arme, „Flügel“ werden sie später einmal sein. Nur sehen kann ich nichts...ich hab Angst. Ich fühle ich muß hier raus, doch ich weiß noch nicht wie. Um mich herum ist so etwas wie eine Mauer. Wenn ich mich etwas anstrenge sehe ich einen hellen Lichtschimmer. Das kenne ich nicht und so fürchte ich mich davor. Ich höre eine Stimme, sie spricht zu mir und es ist so als ob sie mir den Mut zum auf die Welt kommen schenken möchte. Was ich noch nicht wissen kann, es dauert nicht mehr lange und ich lerne meine Eltern kennen.

Das ist so aufregend für mich, ich bin erschöpft und schlafe ein.

Als ich wach werde höre ich ein lautes Klopfen. Ganz dicht bei meinen Kopf öffnet jemand das, was ich für eine unüberwindbare Mauer gehalten habe. Meine Augen versuchen in ein sehr helles Licht zu schauen. Ich glaube jemanden zu sehen, der mir riesig erscheint. Mir ist noch nicht bewußt, dass ich jetzt dran bin diese „Mauer“ einzureißen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich genau dies schaffen werde. Ich möchte leben und genau deshalb beginne ich die Mauern um mich herum zu überwinden. Ich bin, also werde ich sein ( geborgt ).

Erhard Schlüter

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